{"id":256,"date":"2017-10-10T19:11:47","date_gmt":"2017-10-10T17:11:47","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=256"},"modified":"2017-10-10T19:11:47","modified_gmt":"2017-10-10T17:11:47","slug":"3-artikel-herbst-1953","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/3-artikel-herbst-1953\/","title":{"rendered":"3. Artikel, Herbst 1953"},"content":{"rendered":"<p><b>&#8222;Die biologische Qualit\u00e4t der Nahrungs- und\u00a0<\/b><b>Futterpflanzen&#8220;\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&#8222;<i>Das Tier in der freien Wildbahn wird bei der Nahrungssuche von seinem ihm angeborenen\u00a0Instinkt gelenkt. Der Mensch hat das Instinkthandeln ersetzt durch ein ganz individuell\u00a0gestaltetes Wollen und Denken und sich so einen gesicherten Lebensbereich geschaffen.<\/i><\/p>\n<p>Die Grenze, die diesen Lebensbereichen bei Mensch und Tier gesetzt ist, besteht darin,\u00a0dass das Leben auf der Erde sich nach Gesetzen bildet und erh\u00e4lt, die nicht wir geschaffen\u00a0haben, sondern die schon waren, ehe es uns gab und die sein werden, wenn es uns nicht\u00a0mehr gibt.<\/p>\n<p>Landbau und Viehzucht finden also wie jedes Menschenwerk ihre nat\u00fcrliche Grenze in den\u00a0Gesetzen des Lebendigen, die uns nicht unterstehen. Der Mensch kann die Naturgesetze f\u00fcr\u00a0seine Zwecke anwenden wie er will, aber er kann ohne sie nicht regieren, denn er ist ihnen\u00a0unterworfen wie auch Tier und Pflanze. Eine solche nat\u00fcrliche Grenze ist auch die\u00a0biologische Qualit\u00e4t, die wir bei Nahrungs- und Futterpflanzen suchen.<\/p>\n<p>Die biologische Qualit\u00e4t ist eine Ganzheitsfunktion, die nicht mit Zahlen, Tabellen oder\u00a0chemischen Analysen messbar ist, da sie eine geistige Gr\u00f6\u00dfe darstellt.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen eine Pflanze biologisch nennen, wenn sie imstande ist, alle ihre biologischen\u00a0Funktionen zu erf\u00fcllen, die derzeit nur zum Teil bekannt sind. Die 3 wichtigsten:<\/p>\n<p>1. Die Funktion erbgesunder Fortpflanzung,\u00a0<b>Sorten, die dem Abbau unterliegen sind nicht\u00a0erbgesund<br \/>\n<\/b>2. Die Funktion der Selbsterhaltung, Pflanzen, die mit Spritz- und Beizmittel vor Sch\u00e4dlingen\u00a0gesch\u00fctzt werden m\u00fcssen um sie am Leben zu erhalten, erf\u00fcllen die Funktion nicht<br \/>\n3.\u00a0Die funktionelle Wirkung auf andere Organismen: biologische Nahrungspflanzen m\u00fcssen\u00a0appetitanregend auf Mensch und Tier wirken, d\u00fcrfen keine Beschwerden verursachen und\u00a0m\u00fcssen die Gesundheit des Wirtes st\u00e4rken<\/p>\n<p><i>&#8222;Nur eine gesunde Kulturpflanze ergibt bei richtiger nat\u00fcrlicher D\u00fcngung ohne k\u00fcnstliche\u00a0Triebmittel und ohne Pflanzenschutz einen guten Ernteertrag.&#8220;<\/i> (Bauernweisheit)<\/p>\n<p>Nicht nur in der Wildnis herrscht das Gesetz, dass das Nichtbiologische zugrunde geht,\u00a0sondern auch auf unseren \u00c4ckern. Und wenn wir glauben, uns von diesem Gesetz l\u00f6sen zu\u00a0k\u00f6nnen, so wird sich das fr\u00fcher oder sp\u00e4ter als Irrtum erweisen m\u00fcssen. Die Landwirtschaft\u00a0der Zukunft wird die biologische Hochwertigkeit zur Forderung Nummer 1 erheben, oder sie\u00a0wird ihre eigentliche h\u00f6chste Aufgabe an der Menschheit nie erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die biologische Qualit\u00e4t der Nahrungs- und\u00a0Futterpflanzen&#8220;\u00a0 &#8222;Das Tier in der freien Wildbahn wird bei der Nahrungssuche von seinem ihm angeborenen\u00a0Instinkt gelenkt. Der Mensch hat das Instinkthandeln ersetzt durch ein ganz individuell\u00a0gestaltetes Wollen und Denken und sich so einen gesicherten Lebensbereich geschaffen. Die Grenze, die diesen Lebensbereichen bei Mensch und Tier gesetzt ist, besteht darin,\u00a0dass das &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/3-artikel-herbst-1953\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">3. Artikel, Herbst 1953<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=256"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":262,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions\/262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}