{"id":284,"date":"2017-10-10T19:51:07","date_gmt":"2017-10-10T17:51:07","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=284"},"modified":"2017-10-10T19:51:07","modified_gmt":"2017-10-10T17:51:07","slug":"14-artikel-winter-1956","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/14-artikel-winter-1956\/","title":{"rendered":"14. Artikel, Winter 1956"},"content":{"rendered":"<p><b>&#8222;Fragen zum biologischen Landbau und was\u00a0<\/b><b>darauf zu antworten ist (Wissenschaft und\u00a0<\/b><b>Praxis im biologischen Landbau)&#8220;\u00a0<\/b><\/p>\n<p><i>1. Ist die Qualit\u00e4t des Stadtkompostes von einem Ausma\u00df, das seine Verwendung<br \/>\ngerechtfertigt ist?<br \/>\n<\/i><br \/>\nOb der Durchschnitt der Qualit\u00e4t der Stadtkomposte ausreicht, um die Qualit\u00e4t der<br \/>\nKulturb\u00f6den zu verbessern, kann derzeit weder bejaht noch verneint werden. Derzeit liegen\u00a0die Dinge der Kompostierung auf dem Land genauso im Argen wie bei den Stadtkomposten,\u00a0es ist noch viel Arbeit n\u00f6tig, um in beiden Bereichen zur Qualit\u00e4tsverbesserung zu kommen.<\/p>\n<p><i>2. Ist Beimischung von Erde zu Stallmist zum Kompostieren n\u00f6tig?<br \/>\n<\/i><br \/>\nKann Mist ohne Erde mit gleichem Erfolg geimpft werden wie mit Erde?<br \/>\nIn tierischen Abf\u00e4llen hat die lebende Substanz eine gr\u00f6\u00dfere Dichte als in pflanzlichen; in<br \/>\nreinem Mist ist die Dichte zum Beispiel 100-200 mal so gro\u00df wie im Stroh. Bei der<br \/>\nKompostierung von so dichtem Material geht der Abbau auch durch den Luftmangel zu weit\u00a0und f\u00fcr die Lebensprozesse im Boden bleibt nichts mehr \u00fcbrig. Durch die Beimischung von Stroh wird die Dichte vermindert, die Bel\u00fcftung des Misthaufens verbessert, dazu eine\u00a0Urgesteinsmehl-Zugabe im Stall, so haben die humuserzeugenden, luftliebenden\u00a0Kleinlebewesen gute Lebensbedingungen. Die Beimischung von Erde hat den Hauptzweck\u00a0die Dichte des lebendigen Materials noch mehr zu verringern, den Verlust an Gesamtmenge\u00a0zu reduzieren und h\u00e4ngt davon ab, wie weit der Mist durch Einstreu schon vorher &#8222;verd\u00fcnnt&#8220;\u00a0wurde. Je weniger Einstreu desto mehr Erdbeimischung, je mehr Einstreu desto weniger ist\u00a0n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Eine gute Erde wirkt wie eine Beimpfung mit Heilkr\u00e4utern oder mit physiologischen<br \/>\nBakterien. Je dichter die tierische Abfallsubstanz liegt, umso mehr werden die erw\u00fcnschten\u00a0biologischen Umsetzungsprozesse benachteiligt und die unerw\u00fcnschten gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Fragen zum biologischen Landbau und was\u00a0darauf zu antworten ist (Wissenschaft und\u00a0Praxis im biologischen Landbau)&#8220;\u00a0 1. Ist die Qualit\u00e4t des Stadtkompostes von einem Ausma\u00df, das seine Verwendung gerechtfertigt ist? Ob der Durchschnitt der Qualit\u00e4t der Stadtkomposte ausreicht, um die Qualit\u00e4t der Kulturb\u00f6den zu verbessern, kann derzeit weder bejaht noch verneint werden. Derzeit liegen\u00a0die Dinge der Kompostierung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/14-artikel-winter-1956\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">14. Artikel, Winter 1956<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=284"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":285,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/284\/revisions\/285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}