{"id":321,"date":"2017-10-10T20:18:24","date_gmt":"2017-10-10T18:18:24","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=321"},"modified":"2017-10-10T20:18:24","modified_gmt":"2017-10-10T18:18:24","slug":"33-artikel-herbst-1962","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/33-artikel-herbst-1962\/","title":{"rendered":"33. Artikel Herbst 1962"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eWuchsstoffe\u201c<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eDie Natur kennt eine ungeheuer gro\u00dfe Zahl von Wuchsstoffen. Es handelt sich dabei um komplizierte Molek\u00fcle (Atomverbindungen), die in das Gebiet der Vitamine, Hormone und Enzyme geh\u00f6ren und die jeweils von bestimmten Geweben, Zellen und lebenden Zellsubstanzen produziert werden.<\/em><br \/>\n<em>Wuchsstoffe sind keine N\u00e4hrstoffe, sondern geh\u00f6ren in das riesige Gebiet der Wirkstoffe, ja, man kann sagen, dass in gewisser Hinsicht jeder Wirkstoff in der Natur auch ein Wuchsstoff ist.<\/em><br \/>\n<em>Solche Stoffe sind dazu da, die N\u00e4hrstoffe zu bewegen, zur Reaktion zu veranlassen, den Stoffwechsel in Gang zu bringen und in Gang zu halten, Zellteilungen und Zellvermehrungen zu veranlassen und vieles andere mehr, was zu den Lebenst\u00e4tigkeiten von Organismen geh\u00f6rt: Sie sind sog. Biokatalysatoren, dh Stoffe, welche die gro\u00dfen und kleinen Stoffumsetzungen bewirken, ohne eigentlich selbst daran teilzunehmen \u2013 sie veranlassen die Umsetzungen sogar meist, ohne selbst dabei ver\u00e4ndert oder verbraucht zu werden, und ihre T\u00e4tigkeit kann meist nur von Gegenwuchsstoffen gebremst werden. Biokatalysatoren treten auch nicht in Massen auf wie etwa die Mineralstoffe (N\u00e4hrstoffe im chemischen Sinne), sondern in winzig kleinen Mengen, manchmal in millionen-fachen Verd\u00fcnnungen. Sie sind, kann man sagen, in kleinsten Mengen ungeheuer wirksam.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Jedes Lebewesen w\u00e4chst in der Natur nach einem genauen Bau- und Wachstumsplan der f\u00fcr jeden Organismus von Geburt an festliegt heran. Beim Einsatz von zus\u00e4tzlichen Wuchsstoffen, w\u00fcrde dieser Plan vollst\u00e4ndig \u00fcber den Haufen geworfen, es entstehen groteske, entartete Pflanzen, wie zahlreiche Versuchsreihen von Versuchsstationen und Industrielabors zeigen. Eine Dosierung ist nicht m\u00f6glich. Mit winzigen Mengen eines einzigen Wuchsstoffes kann man ganze Lebensgemeinschaften in Unordnung bringen. Versuche, mittels Wuchsstoffen das Wachstum zu beeinflussen ist nichts anderes als die allergef\u00e4hrlichste Form einer Kunstd\u00fcngung.<br \/>\n<em>\u201eLassen wir die Finger von Wuchsstoffen, ob es nun wirklich welche sind oder ob sie nur so genannt werden von denen, die sie verkaufen wollen. Die Leichtfertigkeit in technischen und chemischen Dingen hat die Menschheit an den Rand eines Abgrundes gef\u00fchrt, und noch kann niemand sagen, ob sie nicht darin umkommt. Wir bleiben besser bei unseren alten, einfachen, biologischen Grunds\u00e4tzen :<\/em><br \/>\n<em>Gesundheit und Heilung schafft nur die Ordnung der Natur selbst, die nat\u00fcrlichen Kr\u00e4fte, die von selbst entstehen, wenn wir dem Lebendigen bieten, wessen es bedarf. Es muss unser geheiligter Grundsatz bleiben: Nichts zu tun, was den nat\u00fcrlichen Ablauf der Lebensvorg\u00e4nge st\u00f6ren k\u00f6nnte.\u201c<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWuchsstoffe\u201c \u201eDie Natur kennt eine ungeheuer gro\u00dfe Zahl von Wuchsstoffen. Es handelt sich dabei um komplizierte Molek\u00fcle (Atomverbindungen), die in das Gebiet der Vitamine, Hormone und Enzyme geh\u00f6ren und die jeweils von bestimmten Geweben, Zellen und lebenden Zellsubstanzen produziert werden. Wuchsstoffe sind keine N\u00e4hrstoffe, sondern geh\u00f6ren in das riesige Gebiet der Wirkstoffe, ja, man kann &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/33-artikel-herbst-1962\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">33. 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