{"id":355,"date":"2017-10-10T20:33:42","date_gmt":"2017-10-10T18:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=355"},"modified":"2017-10-10T20:33:42","modified_gmt":"2017-10-10T18:33:42","slug":"49-artikel-fruehjahr-1967","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/49-artikel-fruehjahr-1967\/","title":{"rendered":"49. Artikel Fr\u00fchjahr 1967"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Biologischer Landbau &#8211; Warum?&#8220;<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Man kann es in 2 S\u00e4tzen sagen: Weil der gegenw\u00e4rtige agrikulturchemisch ausgerichtete Landbau eine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit aller Menschen ist, und weil dieser Landbau keineswegs in der Lage ist, der Menschheit gesund-machende Heilnahrung zu liefern.<br \/>\nZun\u00e4chst also um des Giftes willen: Man sollte doch heutzutage nicht mehr zu behaupten wagen, dieses tausend-tonnenweise allj\u00e4hrlich ausgestreute unzerst\u00f6rbare Gift sei harmlos f\u00fcr das Lebendige. Man wei\u00df wie es sich in alles Leben einschleicht, wie man schon das DDT in den antarktischen Fischen wiederfindet, wo ganz gewiss kein solches Gift gebraucht wird. Der Weg Sch\u00e4dlinge durch Gift abzuwehren, ist einfach falsch, von Anfang an grundfalsch. Wenn sich die Sch\u00e4dlinge, die normalerweise ganz harmlose Genossen sind, sich pl\u00f6tzlich seuchenhaft vermehren, dann l\u00e4sst sich dieser Vorgang nicht mit Gift wegdisputieren. Man muss der Sache auf den Grund gehen und fragen, ob wir etwa die Gleichgewichte der Natur gest\u00f6rt haben.<br \/>\nAuf diesbez\u00fcgliche falsche Handlungen folgt prompt die Gegenreaktion. Man hat in der Kunstd\u00fcngerwirtschaft oft die Pflanze falsch ern\u00e4hrt. Die k\u00fcnstliche Pflanzenern\u00e4hrung ist keine nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrung. Wir m\u00fcssen der wachsenden Pflanze die Auswahl ihrer Nahrung selbst \u00fcberlassen, sie kann das besser. Das hei\u00dft: Wir m\u00fcssen das Leben des Bodens pflegen, damit die Pflanze sich dort aussuchen kann, wessen sie zur vollen Gesundheit bedarf. Wenn uns das gelingt, dann bleibt die Pflane gesund und es tritt keine seuchenhafte Sch\u00e4dlingsvermehrung mehr auf, denn dem Sch\u00e4dling schmeckt die gesunde Pflanze nicht.<\/p>\n<p>Nun zum zweiten Satz: Der agrikulturchemische Landbau ist nicht imstande, der Menschheit gesund-machende Heilnahrung zu liefern.<br \/>\nEine Kulturpflanze, die des k\u00fcnstlichen Schutzes bedarf, kann sich offensichtlich nicht selbst besch\u00fctzen. Heilen aber kann man diese Pflanze nur, wenn man auf die gro\u00dfen k\u00fcnstlichen Eingriffe in den Stoffwechsel der Kulturpflanze ganz verzichtet, vor allem auf den synthetisierten Stickstoff. Eine sch\u00e4dlingsanf\u00e4llige Pflanze kann niemals als Heilnahrung dienen. Wenn wir diese Zusammenh\u00e4nge zwischen Bodengesundheit und dem Zustand Pflanze, Tier und Mensch durchdenken, dann geht uns etwas auf von der Weisheit, mit der die Natur gelenkt wird, dann ahnen wir etwas von der Macht, die \u00fcber uns ist und der wir am besten gehorchen, wenn es uns und unseren Nachkommen wohler gehen soll.<br \/>\nWenn wir aber weiter so wenig gehorsam sind wie in den letzten Jahrzehnten, wenn wir weiter die Industrialisierung vornean setzen und das Lebendige vergessen, dann wachsen von selbst die kranken Gehirne, die Massenvernichtungsmittel auf die Menschheit loslassen werden und dann gibt es immer mehr Menschen, die das geduldig hinnehmen.<br \/>\nEin kranker Boden macht kranke Pflanzen und kranke Pflanzen machen kranke Tiere und Menschen. Der k\u00fcnstliche Landbau bringt uns nur die M\u00f6glichkeit der Regeneration, der Genesung von der Degeneration von der Entartung, er bestiehlt uns um die Heilnahrung, wie sie bereits der alte Arzt Hippokrates gefordert hatte.<br \/>\nDies ist die Antwort auf die Frage: Warum biologischer Landbau?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Biologischer Landbau &#8211; Warum?&#8220; Man kann es in 2 S\u00e4tzen sagen: Weil der gegenw\u00e4rtige agrikulturchemisch ausgerichtete Landbau eine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit aller Menschen ist, und weil dieser Landbau keineswegs in der Lage ist, der Menschheit gesund-machende Heilnahrung zu liefern. Zun\u00e4chst also um des Giftes willen: Man sollte doch heutzutage nicht mehr zu behaupten wagen, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/49-artikel-fruehjahr-1967\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">49. 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