{"id":357,"date":"2017-10-10T20:35:07","date_gmt":"2017-10-10T18:35:07","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=357"},"modified":"2017-10-10T20:35:07","modified_gmt":"2017-10-10T18:35:07","slug":"50-artikel-sommer-1967","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/50-artikel-sommer-1967\/","title":{"rendered":"50. Artikel Sommer 1967"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Die organisch-biologische Kulturpflanze und ihr Gegenst\u00fcck&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Ein sehr eindeutiges Zeichen des Gegensatzes dieser beiden Pflanzenerscheinungen sind die Gesundheitszeichen.<br \/>\nEs gibt sehr eindeutige Gesundheitszeichen bei den Lebewesen, seien es nun Menschen, Tiere oder Pflanzen. Auf diese Weise kann man den biologischen Wert von Lebensmitteln bzw. Kulturpflanzen pr\u00fcfen und nur auf diese Weise. Diese Zeichen sprechen eine ganz deutliche Sprache.<\/p>\n<p>So ist es f\u00fc den vollkommenen biologischen Landbau typisch, dass die Felder gleichm\u00e4\u00dfig sch\u00f6n stehen, das ist ein erstes Gesundheitszeichen.<\/p>\n<p>Ein zweites, sehr viel wichtigeres Zeichen ist das Verhalten der Pflanze w\u00e4hrend ihres Daseins. Es ist in der Natur so eingerichtet, dass diejenigen Lebewesen die gr\u00f6\u00dften Lebens-Chancen haben, die gesund sind, dh. wenn sie sich zu wehren verstehen gehen die nat\u00fcrlichen Angriffe der Umwelt; sowohl der unbelebten Natur wie Hitze, Trockenheit, K\u00e4lte, N\u00e4sse, als auch der belebten Natur und hier vorz\u00fcglich gegen den Sch\u00e4dlingsbefall. Der Sch\u00e4dling, seien es K\u00e4fer, W\u00fcrmer, Bakterien oder Pilze, ist ein ganz normales Gesch\u00f6pf wie alle anderen auch und nimmt sich was er braucht. Er geht in eine seuchenhafte Vermehrung, wenn man es mit kranken Pflanzen zu tun hat, die befallen und gesch\u00e4digt, bzw. auch aufgefressen oder ausgerottet werden. Um diese kranken Gew\u00e4chse wenigstens bis zur Ernte am Leben zu erhalten, muss man zum Gift greifen, um sogenannten Pflanzenschutz. Mit zunehmender Kunstd\u00fcngung wurde das Auftreten von Krankheitserscheinungen zur normalen Begleiterscheinung. Die kunstged\u00fcngte Pflanze kann sich gegen solche Angriffe nicht wehren im Gegensatz zur Pflanze aus dem organisch-biologischen Anbau. Das ist ein zweites Gesundheitszeichen.<\/p>\n<p>Mit dem Anwachsen der Kunstd\u00fcngung entstanden im Tierstall allerlei Probleme unter anderem die Unfruchtbarkeit. Auf den organisch-biologischen Betrieben stirbt die Unfruchtbarkeit von selbst aus. Schon nach wenigen Jahren kann man damit rechnen, dass kaum noch Sterilit\u00e4t vorkommt und das jetzt, da es sich bereits um viele Hunderte von St\u00e4llen und vielen Tausenden von Rindern handelt. Ein weiteres Gesundheitszeichen f\u00fcr die organisch-biologische Kulturpflanze.<\/p>\n<p>Nun zur Gegen\u00fcberstellung der beiden Ern\u00e4hrungsrichtungen. Die zunehmende Kenntnis \u00fcber die Ern\u00e4hrung hat den Beweis erbracht, dass man auf keine Weise k\u00fcnstliche Ern\u00e4hrung herstellen k\u00f6nne. Die einzelnen Verh\u00e4ltnisse der Stoffe, die sich in einer nat\u00fcrlichen Nahrung befinden sind kompliziert. Die Ordnungen nach denen sich Nahrungen in der Natur bildet, sind so wenig nachzuahmen, dass man niemals dahin kommen wird, auf k\u00fcnstliche Weise eine Nahrung so vollkommen zuzubereiten, wie die nat\u00fcrlichen beschaffen sind. Die Pflanzennahrung wird im Boden zubereitet: dazu muss der Boden leben, dh. er muss m\u00f6glichst viele und m\u00f6glichst vielf\u00e4ltige Lebensvorg\u00e4nge in sich haben. Dr. Caspari sagt: \u201eD\u00fcngen hei\u00dft nicht die Pflanzen f\u00fcttern, sondern den Boden lebendig machen.\u201c Dies geschieht mit den Abf\u00e4llen aus dem Bezirk des oberirdischen Lebens und mit Urgesteinsmehl. Diese Nahrung aber ist f\u00fcr die Pflanze echt Heilnahrung. Man darf sich nicht in den Kreislauf der Nahrungssubstanzen einmischen, dann entsteht von selbst Gesundheit.<\/p>\n<p>Der liebe Gott kann uns ein gewisses Ma\u00df an \u201eK\u00fcnstlichkeit\u201c hingehen lassen, weil es die Gesamtheit der lebendigen Sch\u00f6pfung noch nicht gef\u00e4hrdet; wenn wir dieses Ma\u00df aber \u00fcberschreiten, dann setzt er seine \u201eGesundheitspolizei\u201c (sog. Sch\u00e4dlinge) ein, dann straft er uns mit Entartung, mit Krankheit und Siechtum. Er allein bestimmt die Grenzen, die wir einzuhalten haben. Der biologische Landbau ist eigentlich nichts anderes, als die bewusste und organisierte Beschneidung auf die nat\u00fcrlichen Grenzen unseres K\u00f6nnens, auf die Grenzen, die die Agrikulturchemiker nicht geachtet haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die organisch-biologische Kulturpflanze und ihr Gegenst\u00fcck&#8220; Ein sehr eindeutiges Zeichen des Gegensatzes dieser beiden Pflanzenerscheinungen sind die Gesundheitszeichen. Es gibt sehr eindeutige Gesundheitszeichen bei den Lebewesen, seien es nun Menschen, Tiere oder Pflanzen. Auf diese Weise kann man den biologischen Wert von Lebensmitteln bzw. Kulturpflanzen pr\u00fcfen und nur auf diese Weise. Diese Zeichen sprechen eine &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/10\/50-artikel-sommer-1967\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">50. 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