{"id":398,"date":"2017-10-11T19:23:08","date_gmt":"2017-10-11T17:23:08","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=398"},"modified":"2017-10-11T19:23:08","modified_gmt":"2017-10-11T17:23:08","slug":"69-artikel-fruehjahr-1972","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/69-artikel-fruehjahr-1972\/","title":{"rendered":"69. Artikel Fr\u00fchjahr 1972"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Boden ist die Quelle der Gesundheit!<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Das was bisher die Naturwissenschaft als Wahrheit bez\u00fcglich der Ern\u00e4hrung von Pflanze, Tier und Mensch anerkannt hat, ist auch durchaus wahr; nur handelt es sich um einen zweitrangigen Ern\u00e4hrungsvorgang, wenn man von den sogenannten N\u00e4hrstoffen spricht; es handelt sich um einen Vorgang, der von anderen Vorg\u00e4ngen gesteuert wird, n\u00e4mlich von den sogenannten lebendigen Vorg\u00e4ngen und Wirksamkeiten. Erst dadurch kommt Ordnung in das Chaos der N\u00e4hrstoffe und in den Ern\u00e4hrungskreislauf. Wer also die Wahrheit bez\u00fcglich der Ern\u00e4hrung sucht, der darf nicht bei der Erforschung der N\u00e4hrstoffe stehen bleiben, sondern muss das Prinzip finden, das den Kreislauf der Materie regelt und steuert. Erst dann kann man behaupten zu wissen, was Ern\u00e4hrung sei.<\/p>\n<p>Wir haben seinerzeit vor bald 25 Jahren die Behauptung aufgestellt, dass es sich bei dem Geheimnis der biologischen Ordnung in den Ern\u00e4hrungskreisl\u00e4ufen um diejenigen Wirksamkeiten und Kr\u00e4fte handelt, die von den gro\u00dfen Molek\u00fclen der \u201elebenden Substanz\u201c ausgehen. Dies ist das eigentliche Prinzip der Ern\u00e4hrung aller Organismen. F\u00fcr diese Erkenntnis war die Zeit dazu noch nicht reif. F\u00fcr uns jedoch waren dies die Grundlagen unserer Arbeit, auch unserer Arbeit an der Gesundheit des Bodens.<\/p>\n<p>Was ist \u00fcberhaupt unter Gesundheit zu verstehen und wie erweist sie sich in der Natur? Wir nennen Gesundheit die F\u00e4higkeit eines Organismus nicht nur sich selbst in Gesundheit zu erhalten, sondern auch seine Nachkommen. Wer von Gesundheit spricht, darf die Erbgesundheit nicht au\u00dfer Betracht lassen, denn sie ist viel wichtiger, als eine individuelle Gesundheit eines einzelnen Organismus. Die Natur hat eine Einheit von lebenden Organismen hervorgebracht, die die Pflicht haben, sich gegenseitig gesund zu erhalten und diese Gesundheit auch auf die Nachkommen zu vererben.<\/p>\n<p>St\u00f6rungen im Organismus treten dann auf, wenn einzelne oder viele seiner Gewebe nicht richtig funktionieren. Dieses Funktionieren oder Nichtfunktionieren geht von den Zellen aus, aus denen die Gewebe bestehen. An einem Fehlverhalten der Zellen sind diejenigen lebenden Substanzen einschlie\u00dflich der Erbsubstanzen schuld, die in einer Zelle leben. Derartige Nachweise sind in den verschiedensten Forschungsrichtungen erbracht worden, vor allem durch die Erb- und Krebsforscher. Man kann also sagen: Gesundheit ist eine Eigenschaft der Zellsubstanzen, der lebenden Substanzen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Mit den lebenden Nahrungssubstanzen wird dem Organismus Ersatzmaterial f\u00fcr seine eigenen abgebrauchten Substanzen angeboten. Jeder Organismus hat die F\u00e4higkeit immer die besten unter den angebotenen Substanzen auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die G\u00fcte der lebenden Substanzen wird von allen Vorg\u00e4ngen bestimmt, die diese Substanzen zu ihrem Leben benutzt haben. Eine Pflanze, die nur mittels Treibd\u00fcnger und Giften den n\u00e4chsten Herbst erlebt ist nicht gesund und kann dem nachfolgenden Organismus, dem sie als Nahrung dient keinen ausreichenden Vorrat an Gesundheit vermitteln. So stellt sich der \u201eKreislauf der Nahrungen\u201c dar in der Reihe Boden-Pflanze-Tier-Mensch. Tier und Mensch sind ganz auf Boden und Pflanze angewiesen, eine h\u00f6here Bedeutung hat die Pflanze in der die lebende Substanz ja ans Licht steigt. Die allerh\u00f6chste Bedeutung aber hat der lebende Boden, den wir ja auch einen Organismus nennen.<\/p>\n<p>Man muss dem Bodenorganismus nur alles das verschaffen durch entsprechende Behandlung, D\u00fcngung und Vermeiden von Gift \u2013 was er dazu braucht, um sein volles Leben entwickeln zu k\u00f6nnen. Der Boden ist als einziger Organismus imstande, aus wertlosen Stoffen gute Pflanzennahrung zu machen. Er bew\u00e4ltigt diese Aufgabe indem er unz\u00e4hlige Kleinlebewesen und Mikrobien als Helfer einstellt, die in mehreren Stufen-Boden-Schichtungen \u2013 die S\u00e4uberungsarbeit verrichten. Er ist imstande die Pflanzennahrung soweit zuzubereiten, dass die Pflanze einen ausreichenden Vorrat an \u201eguten Lebendsubstanzen\u201c bekommt, um alle ihre Aufgaben der Selbsterhaltung der Fortpflanzung und der Ern\u00e4hrung von \u201eh\u00f6herer\u201c Organismen bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Im Kreislauf der Nahrungen ist der Boden die allerwichtigste Station.<\/p>\n<p>Die eigentliche Quelle der Gesundheit ist der Boden, ohne dessen \u201eGesundheit\u201c es keine gesunden Pflanzen, Tiere und erst recht keine gesunden Menschen gibt. Wer in den Selbstablauf des Kreislaufes der lebenden Substanzen eingreift \u2013 sei es durch Treibd\u00fcnger, sei es durch Gifte \u2013 der zerst\u00f6rt die Grundlagen der Gesundheit. Selbst, wenn es gelingen w\u00fcrde, Luft und Wasser wieder rein zu bekommen, so w\u00fcrde damit nur ein kleiner Teil des N\u00f6tigsten getan. Unser Wohl und Wehe und das unserer Kinder und Kindeskinder h\u00e4ngt absolut von der Gesundheit des Bodens ab.<\/p>\n<p>Sp\u00e4tere Geschlechter werden \u2013 sofern sie dazu noch Gelegenheit bekommen \u2013 das 20. Jahrhundert verfluchen, weil es Erkenntnisse und Beispiele genug hatte und sie nicht gen\u00fctzt hat. Die nachfolgenden Generationen werden dann n\u00e4mlich unwiderruflich von den Konsequenzen der Verbrechen stehen, die an der Gesundheit des Lebendigen von unserer Generation begangen worden sind. Wenn diese wahren S\u00fcnden wider das Leben \u00fcberhaupt noch gut zu machen sind, dann auf den Wegen, die die biologische Heilkunde und vor allem der biologische Landbau seit geraumer Zeit gehen: Andere Wege gibt es nicht \u2013 m\u00f6ge man das an berufener Stelle endlich einsehen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Boden ist die Quelle der Gesundheit! \u00a0Das was bisher die Naturwissenschaft als Wahrheit bez\u00fcglich der Ern\u00e4hrung von Pflanze, Tier und Mensch anerkannt hat, ist auch durchaus wahr; nur handelt es sich um einen zweitrangigen Ern\u00e4hrungsvorgang, wenn man von den sogenannten N\u00e4hrstoffen spricht; es handelt sich um einen Vorgang, der von anderen Vorg\u00e4ngen gesteuert wird, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/69-artikel-fruehjahr-1972\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">69. 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