{"id":408,"date":"2017-10-11T19:27:08","date_gmt":"2017-10-11T17:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=408"},"modified":"2017-10-11T19:27:08","modified_gmt":"2017-10-11T17:27:08","slug":"74-artikel-sommer-1973","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/74-artikel-sommer-1973\/","title":{"rendered":"74. Artikel Sommer 1973"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eNur Leben erzeugt Leben\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Von Erde bist du genommen und zu Erde sollst du wieder werden \u2013 was dazwischen liegt ist unser Leben. Was ist es, dieses r\u00e4tselvolle \u201eLeben\u201c, das uns erf\u00fcllt und umgibt?<br \/>\nDas ist die Frage, die sich die Menschen aller Zeiten gestellt haben und die vor allem derzeit uns angeht, die wir als H\u00fcter des Lebens angetreten sind. Jedes Zeitalter hat auf seine Weise und mit seinen Mitteln versucht das Naturwunder \u201eLeben\u201c zu begreifen. In unserem Zeitalter hat erstmalig die ebenfalls erstmalige Naturwissenschaft die Geheimnisse der Materie, des Stofflichen, des Tr\u00e4gers des Lebens bis beinahe ins Letzte entschleiert und damit auch den stofflichen Bestand der Lebewesen, ihren \u201eStoffwechsel\u201c, ihre Stoffbildungen zum Zwecke von Vererbung und Fortpflanzung fast bis in alle Einzelheiten hinein klargelegt. Materiell gesehen ist die Erscheinung \u201eLeben\u201c f\u00fcr die Naturwissenschaft kaum noch ein Geheimnis.<br \/>\nDie Naturwissenschaft war mit der Erforschung jedweder Materie so besch\u00e4ftigt, dass die Erscheinung des wirklichen Lebens in Vergessenheit geriet. Die Grundgesetze des wirklichen Lebens lassen sich jedoch an der Materie allein nicht deuten. Das Leben war vorher, vor allem Stofflichen und es ist nachher, sobald es die irdisch-stoffliche Gestalt verlassen hat, das Leben ist ewig. Das Geheimnis Leben ist hinter der Erscheinung \u201eLebewesen\u201c (materieller Tr\u00e4ger) zu suchen als sein augenblicklicher Ausdruck. Es kann nur gedacht und niemals stofflich bewiesen werden, Leben kann nur vom Leben selbst geschaffen werden, wir Menschen k\u00f6nnen das nicht. Wir k\u00f6nnen es allenfalls manipulieren in irgendeine Richtung, wie zB. unsere Kulturpflanze, unsere Tierz\u00fcchtungen.<br \/>\nAlle Lebewesen bestehen aus Zellen, diese Zellen sind winzige Geh\u00e4use f\u00fcr lebende Substanzen, die ihrerseits Art, Gestalt und Funktion einer jeden Zelle bestimmen. Das Lebendigsein eines Organismus baut sich auf aus dem Leben aller ihrer lebenden Substanzen. Letzten Endes ist es also die lebende Substanz, die Leben vermittelt und Leben weitertr\u00e4gt. Es wurde durch unz\u00e4hlige Experimente bewiesen, dass die lebenden Substanzen den Tod der Zelle unter nat\u00fcrlichen Umst\u00e4nden ohne Ausnahme \u00fcberleben. Seitdem galt die lebende Substanz als kleinste Lebenseinheit. Man nennt es heute DNS, ausgeschrieben Desoxyribonukleins\u00e4ure, der Bezeichnung der Biochemiker folgend.<br \/>\nDiese kleinste Einheit des Lebendigen ist so klein, dass die lebende Substanz der ganzen Menschheit beinahe in einem Fingerhut Platz h\u00e4tte und s\u00e4mtliche lebende Substanz auf der Erde, dh. die Substanz von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroben w\u00fcrde, wie Biochemiker ausgerechnet haben, einen guten Liter ausmachen. Man darf annehmen, dass die Menger aller lebenden Substanzen auf der Erde begrenzt ist und nicht wesentlich vermehrt werden kann. Es haben eben nicht mehr Lebewesen Platz auf der Erde, als es tats\u00e4chlich gibt und wenn sich beispielsweise die Menschen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark vermehren, was ja geschieht, so geht das auf Kosten anderer Lebewesen, der Tiere und Pflanzen. Man darf aber auch annehmen, dass die Natur diese kostbare Substanz, die das Leben tr\u00e4gt nicht verschwendet, sondern weiterreicht von Lebewesen zu Lebewesen: \u201eKreislauf der lebenden Substanz\u201c. Unser Leitgedanke, unser Bild das dem biologischen Landbaus zu Grunde liegt, hat inzwischen zahlreiche exakt wissenschaftliche Beweise gefunden.<br \/>\nDas Wichtigste in unseren Nahrungen ist die lebende Substanz, nur sie ist imstande Leben zu spenden, Leben zu vermitteln und zu erhalten. Im lebendigen Boden, in der Muttererde, findet sie sich in ihrer nacktesten Form, biologisch gereinigt von allen Begleitstoffen entkleidet wird sie von den Bodenbakterien aufgenommen und an die Pflanzen \u00fcber die Wurzelflora weitergereicht.<br \/>\nMan darf sich nicht irremachen lassen durch die Tatsache, dass Lebewesen imstande sind, ohne lebende Substanz, allein mit N\u00e4hrstoffen weiterzuleben. Dazu hilft vorerst die eigene ererbte Lebenssubstanz, zeigt sich aber sp\u00e4ter im Verlust von voller Gesundheit und Fortpflanzungsf\u00e4higkeit, m\u00f6glicherweise erst in den folgenden Generationen. Leben kommt eben nur aus Leben.<br \/>\nUnd dieses ist \u00e4u\u00dferst kostbar, denn wo die Menschen auch wirken, wird t\u00e4glich Leben vernichtet, erstickt und vergiftet. Tagt\u00e4glich begr\u00e4bt man lebendige Erde unter Beton und Asphalt, unseren Lebensraum auf Kosten der Umwelt st\u00e4ndig weiter auszudehnen ist das Grausamste, das auf Erden geschieht, nicht nur alle sinnlosen Kriege.<br \/>\nDie Wahrheit aber ist die: Wer das andere Leben vernichtet, der vernichtet sich selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNur Leben erzeugt Leben\u201c Von Erde bist du genommen und zu Erde sollst du wieder werden \u2013 was dazwischen liegt ist unser Leben. Was ist es, dieses r\u00e4tselvolle \u201eLeben\u201c, das uns erf\u00fcllt und umgibt? 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