{"id":438,"date":"2017-10-11T19:35:57","date_gmt":"2017-10-11T17:35:57","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=438"},"modified":"2017-10-11T19:35:57","modified_gmt":"2017-10-11T17:35:57","slug":"89-artikel-fruehjahr-1977","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/89-artikel-fruehjahr-1977\/","title":{"rendered":"89. Artikel Fr\u00fchjahr 1977"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eDer Gareschwund und seine Folgen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Diesem Artikel sandte Dr. M\u00fcller die Botschaft voraus, dass Dr. Rusch zu seiner Gesundung ein Sanatorium aufgesucht habe. Es war eine sehr ernste Botschaft!<br \/>\nDass die Kunstd\u00fcngung wie jeder Raubbau an biologischen Funktionsqualit\u00e4ten auch den Schwund der antomischen Struktur fruchtbaren Bodens bewirkt, muss hier nicht historisch belegt werden. Herausragende Werke zu diesem Thema sind jene des Forscher-Ehepaares Raoul Franc\u00e9 und Anni Franc\u00e9-Harrar und die des allzu fr\u00fch verstorbenen Dr. Franz Sekera.<br \/>\nEs w\u00e4re sinnlos, sich auf den seit Jahrzehnten anhaltenden, oft ganz unsachlichen und unwissenschaftlichen, Meinungsstreit einzulassen. Wir betrachten den Gareschwund als nat\u00fcrliche, unmittelbare, voraussehbare und selbstverst\u00e4ndliche Konsequenz der k\u00fcnstlichen Treibd\u00fcngung. Es w\u00fcrde jeder biologischen Vernunft widersprechen, wenn es anders w\u00e4re.<br \/>\nDie Gare am Organismus Boden \u2013 Pflanze ist nicht nur eine quantitative, sie ist auch eine qualitative, beide Gr\u00f6\u00dfen erfahren durch eine Treibd\u00fcngung Einbu\u00dfen, die mit weiteren k\u00fcnstlichen Mitteln nicht wettzumachen sind. Die Einbu\u00dfe ist dadurch gegeben, weil die Stoffwechsel beider Organismenarten k\u00fcnstlich und zur Unzeit beschleunigt werden. Dadurch werden beide Organismen zum Raubbau am Substanzkreislauf gezwungen, weil man ihnen ja keine vollwertige Nahrung bietet, sondern eine h\u00f6chst einseitige. Man muss das eigentlich nicht besonders beweisen, man muss es vielmehr erwarten.<br \/>\nDer Eingriff in den Substanzkreislauf durch Treibd\u00fcnger, der die Organismen Boden \u2013 Pflanze zu einer unphysiologischen Erh\u00f6hung ihres Stoffumsatzes zwingt, bringt den geregelten Ablauf der Lebensvorg\u00e4nge, der f\u00fcr die Erhaltung der labilen biologischen Gleichgewichte verantwortlich ist, in Gefahr; man kann sicher sein, dass damit biologische Unordnung bewirkt wird, die im Schwund der Qualit\u00e4tsmerkmale unmittelbar zum Ausdruck kommt, aber auch im Schwund der Erntemenge.<br \/>\nMan hat zu erwarten, dass diese Unordnung mit der Intensit\u00e4t der Treibd\u00fcngung zunimmt, jedoch bereits beim geringsten Eingriff in die feinstofflichen Ums\u00e4tze beginnt.<br \/>\nDie Humuswirtschaft vermag heute zu beweisen, dass der Gareschwund auf den chemisch ern\u00e4hrten \u00c4ckern direkte Folge der Treibd\u00fcngung ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDer Gareschwund und seine Folgen\u201c Diesem Artikel sandte Dr. M\u00fcller die Botschaft voraus, dass Dr. Rusch zu seiner Gesundung ein Sanatorium aufgesucht habe. Es war eine sehr ernste Botschaft! Dass die Kunstd\u00fcngung wie jeder Raubbau an biologischen Funktionsqualit\u00e4ten auch den Schwund der antomischen Struktur fruchtbaren Bodens bewirkt, muss hier nicht historisch belegt werden. Herausragende Werke &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/89-artikel-fruehjahr-1977\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">89. Artikel Fr\u00fchjahr 1977<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=438"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":439,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/438\/revisions\/439"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=438"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=438"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=438"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}