{"id":446,"date":"2017-10-11T19:38:50","date_gmt":"2017-10-11T17:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=446"},"modified":"2017-10-11T19:38:50","modified_gmt":"2017-10-11T17:38:50","slug":"93-artikel-fruehjahr-1978","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/93-artikel-fruehjahr-1978\/","title":{"rendered":"93. Artikel Fr\u00fchjahr 1978"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Gesetz von der Erhaltung der lebendigen Substanz<\/b><\/p>\n<p><b><\/b>Zweifellos ist von der Natur die h\u00f6chste Stufe biologischer Ordnung in Form der lebenden Substanzen erreicht worden; diese Substanzen verstehen es, der niedrigeren mikromolekularen Materie ihren Willen aufzuzwingen, sie nach ihrem Bed\u00fcrfnis zu formen, nach ihrem eigenen Vorbild biologisch zu ordnen. Es ist dabei nicht so sehr entscheidend, wie das geschieht, es ist wesentlich, dass es geschieht. Es erscheint lebensnotwendig, dass diese wesentlichsten Elemente des Lebens ihre Ordnung ohne Unterbrechung weitertragen, dass die Natur sich keineswegs den Luxus leistet sie nach dem Tode von Organismen, Geweben und Zellen sinnlos zerfallen zu lassen oder wie es der Chemiker ausdr\u00fcckt, sie zu mineralisieren.<br \/>\nDas trifft neben vielen anderen F\u00e4llen schlu\u00dfendlich auch bei der Humifizierung zu, bei der allein die Koloniebildungen durch die mikrobiellen Zersetzer als Basis der Oberfl\u00e4chen-Gare ohne diese Energien undenkbar w\u00e4ren. Einen gesetzm\u00e4\u00dfigen Zerfall, eine regelrechte Mineralisation der lebenden Substanzen als Normalfall anzunehmen w\u00e4re sinnwidrig. Von einer gesetzm\u00e4\u00dfigen Mineralisation der lebenden Zellsubstanz kann nicht die Rede sein, da sie vielmehr gesetzm\u00e4\u00dfig erhalten bleiben und es durchaus verstehen, sich dem Zerfall ihrer ehemaligen Schutzgeh\u00e4use, der Zweckbildung \u201eZelle\u201c zu entziehen, indem sie sich mit Schutzeinrichtungen versehen und zu Kongregationen formieren. Sichtbar wird der Vorgang vorsorglicher Umgruppierung noch vor dem Zellzerfall.<br \/>\nZweifellos wird damit erreicht, dass die lebenden Zellsubstanzen in neuer Gestalt und Gruppierung bef\u00e4higt werden ohne den Schutz auszukommen, den die Zelle gew\u00e4hrt, das hei\u00dft extracellul\u00e4r, also in der Urgestalt zu leben, die ihnen eigen war, als es noch keine Zellen auf der Erde gab.<br \/>\nDas Ganze kann wohl keinen anderen Sinn haben, als den, die wertvollsten Bestandteile sterbender Organismen, die lebendigen Systeme als h\u00f6chste Ordnungsstufen, bei der Aufl\u00f6sung der sterblichen individuellen Gestalt zu erretten f\u00fcr die Wiedervereinigung beim Neuaufbau lebendiger Gestalten ganz gleich welcher Art.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Gesetz von der Erhaltung der lebendigen Substanz Zweifellos ist von der Natur die h\u00f6chste Stufe biologischer Ordnung in Form der lebenden Substanzen erreicht worden; diese Substanzen verstehen es, der niedrigeren mikromolekularen Materie ihren Willen aufzuzwingen, sie nach ihrem Bed\u00fcrfnis zu formen, nach ihrem eigenen Vorbild biologisch zu ordnen. Es ist dabei nicht so sehr &hellip; <a href=\"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/93-artikel-fruehjahr-1978\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">93. Artikel Fr\u00fchjahr 1978<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/446"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=446"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/446\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":447,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/446\/revisions\/447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}