{"id":448,"date":"2017-10-11T19:39:32","date_gmt":"2017-10-11T17:39:32","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?p=448"},"modified":"2017-10-11T19:39:32","modified_gmt":"2017-10-11T17:39:32","slug":"94-artikel-herbst-1978","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2017\/10\/11\/94-artikel-herbst-1978\/","title":{"rendered":"94. Artikel Herbst 1978"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Kreislauf des Lebens, seine Bedeutung f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung<\/b><\/p>\n<p>Muttererde nennt man diese verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig d\u00fcnne Oberschicht der Erde, die alle Kontinente wie eine lebendige Haut bedeckt und ohne die es kein Leben auf der Erde geben k\u00f6nnte. Sie geb\u00e4rt alles Lebende, diese humushaltige d\u00fcnne Haut und man nennt sie zu Recht einen lebendigen Organismus.<br \/>\nMit dem Mutterboden sind die Pflanzen untrennbar verwachsen; ihnen str\u00f6mt das Leben des Humus zu, und sie wachsen dem Licht entgegen, um es in sich aufzunehmen und in neue Lebensenergie zu verwandeln; Lebenskraft, f\u00fcr das eigene Wachstum, aber mehr noch f\u00fcr alles andere Lebendige.<br \/>\nDas Leben der Pflanzen aber str\u00f6mt den Organismen zu, die nicht mehr an den Boden gebunden sind, den Tieren und den Menschen; sie k\u00f6nnten ohne Pflanzen nicht leben, nur \u00fcber die Pflanzen sind sie auch mit der Muttererde schicksalhaft verbunden.<br \/>\nDer Mutterboden seinerseits begn\u00fcgt sich mit den Abf\u00e4llen, die Pflanzen, Tiere und Menschen hinterlassen, er wandelt sie in Nahrung um. In wundersamer unnachahmlicher Weise, bildet er aus scheinbar unbrauchbarem Abfall des Lebendigen, wieder lebenspendende Nahrung f\u00fcr die Pflanzen und damit auch f\u00fcr uns.<br \/>\nDas ist der Krauflauf des Lebens.<br \/>\nDurch ihn wird alles Leben auf der Erde zu einer unl\u00f6sbaren Gemeinschaft, zu einer Kette des Lebens, die nur so stark sein kann, wie ihr schw\u00e4chstes Glied. Im Kreislauf des Lebens liegt auch unser Schicksal beschlossen, das Schicksal der Menschheit auf Gedeih und Verderb.<br \/>\nLeben kommt nur aus Leben und Leben ist Ordnung, ist vom Geist geordnete Materie. Ein lebender Organismus aber kann nur in Ordnung bleiben, wenn er \u201eOrdnung\u201c in sich aufnimmt. Man kann es auch so ausdr\u00fccken: Bei \u201eGesundheit\u201c kann nur bleiben wer \u201eGesundheit\u201c in sich aufnimmt. Auch \u201eGesundheit\u201c ist nichts anderes als \u201eOrdnung\u201c.<br \/>\nJeder Organismus lebt von anderen Organismen. Wir Menschen leben von Tieren und Pflanzen und die Pflanzen leben vom Organismus \u201eMuttererde\u201c und diese wiederum lebt von allem, was die anderen Organismen an den Boden zur\u00fcckgeben. Dieser immerw\u00e4hrende Kreislauf aber funktioniert nur, wenn alle Organismen sich auf Wege ihrer Nahrungen st\u00e4ndig \u201eOrdnung\u201c bzw. Gesundheit vermitteln.<br \/>\nJeder Organismus besteht aus Zellen, in denen Gro\u00dfmolek\u00fcle dessen, was man \u201elebendige Substanz\u201c nennt, wohnen, sie machen das Leben der Zelle aus. Dieses sollte in \u201eOrdnung\u201c sein, Ordnung sollte aufgenommen, Unordnung abgegeben werden, ein geregelter Stoffwechsel sollte vorhanden sein, wenn der Organismus gesund ist. Die Pflanze vermag aus der geordneten Strahlung des Lichtes mit Hilfe ihres Chlorophylls geordnete Stoffe aufzubauen und damit die Sonnenenergien in Form von N\u00e4hrstoffen zu speichern. Mensch und Tier verm\u00f6gen das nicht, sie sind auf diese Spezialarbeit der Pflanzen angewiesen, um sich zu ern\u00e4hren.<br \/>\nUrspr\u00fcnglich war man der Meinung es gen\u00fcge, wenn die Organismen N\u00e4hrstoffe in sich aufnehmen, um am Leben zu bleiben, diese sind sicherlich zur Erhaltung von Leben und Gesundheit unentbehrlich, aber das ist nicht alles, denn die Nahrungen enthalten nicht nur tote N\u00e4hrstoffe, sondern auch die lebendigen Gro\u00dfmolek\u00fcle der lebenden Sustanzen. Und das ist entscheidend wichtig!<br \/>\nEntscheidend wichtig ist aber auch, dass jeder Organismus, ja sogar jede Zelle, wei\u00df welche lebende Substanz gesund ist und welche nicht mehr. Dieses wundersame Gesetz der lebendigen Natur bietet die M\u00f6glichkeit der Selbsterneuerung oder Regeneration, eben jenen Vorgang, den jedes Lebewesen n\u00f6tig hat, um Zeit seines Lebens gesund zu bleiben. Das setzt aber voraus, dass dem Organismus nicht nur sein N\u00e4hrstoffbedarf zur Verf\u00fcgung steht, sondern auch eine gen\u00fcgende Auswahl von intakter gesunder lebendiger Substanz. Fehlt jedoch diese Auswahl, so verf\u00e4llt der Organismus trotz allem N\u00e4hrstoff\u00fcberfluss einer fortlaufenden Abwertung, der Entartung. Ein Blick auf die schleichende zunehmende Entartung der hochzivilisierten V\u00f6lker, der langsame Verfall ihrer Kultur und ihrer Gesundheit gen\u00fcgt, um festzustellen, dass ihre industrialisierte Nahrung trotz der N\u00e4hrstoff-, Kalorien-, und Vitaminkontrollen auf die Dauer nicht imstande ist, den Menschen bei voller geistiger, seelischer und k\u00f6rperlicher Gesundheit zu erhalten.<br \/>\nWir leben von der Pflanze, direkt oder \u00fcber das Tier. Unsere Nahrungs- und Futterpflanzen haben die Aufgabe uns N\u00e4hrstoffe zu liefern, aber auch lebende gro\u00dfmolekulare Substanz und Erbsubstanz. Diese Substanz aber muss in \u201eOrdnung\u201c sein, dh. sie muss gesund- und erbgesund sein, aber genau so gesund und erbgesund muss die Pflanze selbst sein als Tr\u00e4ger dieser lebenden Nahrungssubstanz, wenn sie zur Erhaltung der Gesundheit von Tier und Mensch dienen soll. Nur so ist die Pflanze als Nahrung tauglich, sie ist es aber nicht, wenn die Pflanze krank, sch\u00e4dlings- und krankheitsanf\u00e4llig und schutzbed\u00fcrftig ist.<\/p>\n<p>Nun sind die Landbauprodukte der heutigen Massenerzeugung durch Kunstd\u00fcnger, Pestizide und Herbizide untauglich bez\u00fcglich der Regeneration und der Erhaltung der Gesundheit. Vor allem die D\u00fcngung mit synthetischem Stickstoff, der die nat\u00fcrliche und geregelte Stickstoffverbindung aus der Luft lahmlegt und \u00fcberfl\u00fcssig macht, hat verheerende Auswirkungen auf die Eiwei\u00dfbildungen in Boden und Pflanze und damit auf den Bestand der lebenden Substanzen, die u.a. die Aufgabe haben, diese Eiwei\u00dfe zu bilden. Kunstged\u00fcngte Pflanzen verlieren die F\u00e4higkeit alle jene Aufgaben zu erf\u00fcllen, die der Pflanze als Glied der irdischen Lebensgemeinschaften gestellt sind. Das wird insbesondere sichtbar an der \u00fcberh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krankheiten. Eine Nahrungspflanze, die nicht imstande ist, sich selbst zu helfen, vermag auch uns nicht zu helfen, sie ist als Nahrung untauglich.<\/p>\n<p>Die entartenden Wirkungen von Kunstd\u00fcngern gelangen \u00fcber den Blattstoffwechsel und das Bodenwasser in den inneren Stoffwechsel der Pflanze, deren lebende Substanzen das synthetische Gift aufnehmen und es aus dem Verkehr ziehen, selbst aber dabei zu Grunde gehen. Der Schaden, den die synthetischen Gifte, Pestizide und Herbizide am Bestand der lebenden Substanz unserer Nahrung anrichten, ist um ein Vielfaches gr\u00f6\u00dfer und folgenschwerer, als das in den chemischen Analysen zum Ausdruck kommt.<br \/>\nInzwischen hat die biologische Grundlagenforschung mannigfache Beweise erbracht daf\u00fcr, dass die lebende Substanz, der mit Abstand wichtigste Nahrungsfaktor ist.<br \/>\nWir m\u00fcssen wieder lernen, dass die Muttererde ein Organismus ist, der lebt und mit seiner erstaunlichen F\u00e4higkeit, aus organischem Abfall beste Pflanzennahrung bereitzustellen, uns ern\u00e4hrt in einer Weise, wie es kein Chemiker je zustandebringen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kreislauf des Lebens, seine Bedeutung f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung Muttererde nennt man diese verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig d\u00fcnne Oberschicht der Erde, die alle Kontinente wie eine lebendige Haut bedeckt und ohne die es kein Leben auf der Erde geben k\u00f6nnte. 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