{"id":849,"date":"2018-10-07T21:07:18","date_gmt":"2018-10-07T19:07:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.orbi.or.at\/?p=849"},"modified":"2018-10-07T21:07:18","modified_gmt":"2018-10-07T19:07:18","slug":"109-artikel-sommer-1985-weshalb-ergibt-stallmist-und-laub-zusammen-keinen-wertvollen-kompost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.orbi.or.at\/index.php\/2018\/10\/07\/109-artikel-sommer-1985-weshalb-ergibt-stallmist-und-laub-zusammen-keinen-wertvollen-kompost\/","title":{"rendered":"109. Artikel Sommer 1985 \u2013 \u201eWeshalb ergibt Stallmist und Laub zusammen keinen wertvollen Kompost?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die biologische Boden- und Kompostuntersuchung deckt manchen Fehler auf, der bislang bei der Kompostbehandlung gemacht wird. Sie hat zum Beispiel auch erwiesen, dass die Beimischung von Laub zu Komposten eine h\u00f6chst ung\u00fcnstige Wirkung auf die lebendigen Vorg\u00e4nge bei der Kompostierung hat.<\/p>\n<p>Beim Kompostieren soll die in dem Ausgangsmaterial enthaltene Lebendsubstanz m\u00f6glichlist vollkommen und hochwertig erhalten bleiben. Wenn man das erreichen will, dann muss man daf\u00fcr sorgen, dass die Lebensvorg\u00e4nge im Kompost keinen Augenblick abrei\u00dfen. Sie d\u00fcrfen niemals unterbrochen werden. Die f\u00fcr die Umsetzung zust\u00e4ndigen Gesch\u00f6pfe, Pilze, Bakterien, W\u00fcrmer (zB. der Regenwurm) formen die Lebendsubstanzen des Ausgangsmaterials so um, dass eine Lebendsubstanz entsteht, die echte Humussubstanz zu bilden imstande ist.<\/p>\n<p>Wird nun dieser Umsetzungsprozess in irgend einer Weise unterbrochen, stirbt die Lebendsubstanz teilweise ab und verliert mehr und mehr an Wert und der Kompost wirkt nur noch zu einem geringen Teil fruchtbar.<\/p>\n<p>Demgem\u00e4\u00df ist das wichtigste Problem bei der Verwertung von Abfallmaterial die richtige Lagerung und Behandlung. Und ganz genau so ist es mit den Komposten, die aus betriebseigenem Material landwirtschaftlicher Betriebe aufgesetzt werden, schon geringe Fehler k\u00f6nnen das Material so entwerten, dass sich das Aufsetzen nicht mehr lohnt.<\/p>\n<p>Es kann aber keinen Zweifel daran geben, dass die richtige Kompostierung das weitaus beste Verfahren f\u00fcr die Verwertung von Humusstoffen ist, ganz besonders im Hinblick auf die Gesundheit der Erzeugnisse, die Garebildung im Boden, die Sch\u00e4dlingsfreiheit und die Stabilit\u00e4t der Wachstumsvorg\u00e4nge. Wir m\u00fcssen deshalb nach den Gr\u00fcnden suchen, wenn wir Entwertungen von Komposten bemerken.<\/p>\n<p>Eine solche entsteht bei der Beimischung von Laub zu Stallmist. Das Laub legt sich fl\u00e4chenhaft zusammen, verklebt miteinander, bildet ganze Teller, die absolut luft- und wasserdicht sind. Auf diese Weise wird Lebensvorg\u00e4ngen im Kompost, die ja niemals aufh\u00f6ren d\u00fcrfen, die Luft und das Wasser abgestellt; sie ersticken buchst\u00e4blich. Ohne Luft und Wasser gibt es kein Leben. Laub ist als Beimischung zu Komposten nicht geeignet, besonders nicht in bedeutenden Mengen.<\/p>\n<p>Laub wird in G\u00e4rtnereien einzeln verkompostiert zu Lauberde, die \u00fcber vorz\u00fcgliche Lockerungseigenschaften verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die biologische Boden- und Kompostuntersuchung deckt manchen Fehler auf, der bislang bei der Kompostbehandlung gemacht wird. Sie hat zum Beispiel auch erwiesen, dass die Beimischung von Laub zu Komposten eine h\u00f6chst ung\u00fcnstige Wirkung auf die lebendigen Vorg\u00e4nge bei der Kompostierung hat. 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