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Über uns
Vorstand des ORBI Verbandes

Darstellung des Verbandes

Die Förderungsgemeinschaft für gesundes Bauerntum ist die Pioniergruppe des organisch-biologischen Landbaues in Österreich.
1959 wurde sie gegründet und trug 20 Jahre lang allein den organisch-biologischen Landbau in Österreich
.

1962 erfolgte die erste Fahrt der 3 Gründungsmitglieder, Dr. Marianne Rieger, Schönfichten bei Grein, Dipl.-lng. Heinrich Brauner, Ybbsitz, und Luise und Hans Reinmüller, Neukirchen a. d. Vöckla, in die Schweiz auf den Möschberg im Emmental, dem Zentrum dieser Landbaumethode zu Dr. Hans Müller, der im Verein mit seiner Gattin Maria Müller und Dr. Hans-Peter Rusch die organisch-biologische Landbaumethode ins Leben gerufen hatte.
Nach der Rückkehr stellten die Genannten ihre Betriebe um und bildeten so die ersten Keimzellen des organisch-biologischen Landbaues in Österreich.
In der Folge gründeten sich Bauerngruppen, die ihre Betriebe umstellten: So um Seekirchen am Mattsee, um Leogang im Pinzgau, in der OÖ Laussa, um St. Marein b. Graz und im NO Wechsel.
Dr. Müller besuchte diese Bauerngruppen jährlich und ebenso jährlich hieltereine Informationstagung in Salzburg ab. Der Kontakt mit ihm blieb aufrecht bis zu seinem Tod.

Die Förderungsgemeinschaft vertritt voll und ganz die unverfälschte, ursprünglich vermittelte Methode, und diese rein weiterzugeben, ist oberstes Vereinsziel.
Die Ausübung von biologischen Landbaumethoden ist die Voraussetzung zur Verbreitung lebensgesetzlicher Erkenntnisse hinsichtlich der Pflege der Bodengesundheit als Fundament der Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch.
Die organisch-biologische Methode fußt daher auf der Verlebendigung und Gesunderhaltung des Bodens durch:

gepflegte organische Dünger wirtschaftselgener Herkunft, also durch
:

>>> Flächenkompost aus Mistkompost oder Pflanzenkompost
>>> aufbereitete Jauchen und Güllen durch Belüftung
>>> intensiver Einsatz von Vulkangesteinsmehlen


Eine bedeutende Rolle spielt die Gründüngung, reiche Fruchtfolgen und keine Monokulturen und endlich eine schonende Bodenbearbeitung, keine schweren Ackergeräte, kein Tiefpflügen.

Solcherart intensiv gepflegte, lebendige und damit gesunde Böden bringen Pflanzen hervor, die ihrerseits Gesundheit mitbringen und eine ausgezeichnete Nahrung, wahrhafte „Lebens"-Mittel für Mensch und Tier sind.
Die Förderungsgemeinschaft verleiht ein Markenzeichen an die Mitgliedsbetriebe, sie gibt eine Zeitschrift mit Namen „Der Bäuerliche Pionier" heraus und unterhält in Linz seit 1982 die ORBI-BAUERNLÄDEN.

Die ca. 1.000 Mitglieder sind aus allen Bundesländern und umfassen nicht nur Bauern, sondern auch Gartenbesitzer und Idealisten; das Vereinsziel „ Verständigung von Stadt und Land" wird solcher-arten vorgelegt.