16. Artikel, Sommer 1957

„Bodenbehandlung mit Symbioflor-Humusferment“ 

Von Anfang an haben sich alle Zweige und Richtungen des biologischen Landbaus darum
bemüht, durch zusätzliche Maßnahmen die biologische Güte, die Qualität der Humusdünger und des Bodens zu verbessern.

1. Als erstes haben sich Heilkräuter, ganz bestimmte Heilkräuter, in bestimmten
Aufarbeitungen für verschiedenste Vorgänge bei Pflanzen, in Komposten, im Boden bewährt.

2. Als zweites ist die Spurenelementdüngung zu nennen und das zurecht. Die intensive
Landwirtschaft und der intensive Gartenbau entnehmen den Böden in unverhältnismäßig
hohem Grad jene seltenen Elemente, die auch natürlicherweise nur in kleinen Spuren
vorkommen, die aber für das Leben unentbehrlich sind. Eine richtige Dosierung kann kaum getroffen werden, jede nicht Zutreffende verursacht Schädigungen. Der biologische Landbau bedient sich der natürlichen, mineralischen Form wie sie im Urgesteinsmehl im richtigen Verhältnis vorliegt.

3. Impfung mit bestimmten Bakterien und zwar in erster Linie mit physiologischen Bakterien, die bei der Humusbildung unentbehrlich sind.
Im Symbioflor-Humusferment sind diese 3 Verfahren vereinigt. Es enthält bestimmte
Urgesteinsmehle, ausgewählte Heilkräutersubstanzen und die Grundsubstanzen für die
Anzüchtung einer Bakterien-Kultur.

Wir sollten uns nun allerdings auch von vornherein darüber im Klaren sein, dass sich diese
neuartige Maßnahme in nichts von den anderen im biologischen Landbau unterscheidet. Sie erzeugt keine raschen Wunder, sie wirkt langsam, stetig und allmählich auf die Güte der Böden ein und sie wirkt nur dann dauerhaft und sicher, wenn die anderen Voraussetzungen für das gesunde Bodenleben erfüllt sind. Nichts wird dadurch überflüssig, wir haben nur ein wertvolles Hilfsmittel mehr. Der biologische Landbau bleibt trotzdem, was er immer sein wird:
Stete Sorge und Mühe um den lebendigen Boden und die gesunde Pflanze.

Hinweis:
Das Symbioflor-Humusferment wird nicht mehr hergestellt.

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