103. Artikel Herbst 1982: Übertragung der Erbsubstanzen“

Erbsubstanzen sind die wertvollsten lebendigen Substanzen aller Zellen und Gewebe aus denen Organismen bestehen.

Die Erbsubstanzen bestimmen was eine Zelle tun kann, wo sie hingehört, wie sie aussieht und aus Erbsubstanzen allein bauen sich ganze Organismen auf, auch der Mensch. Es sind die „Zentralen“, von denen aus alle Lebensvorgänge gelenkt werden. Die Erbsubstanzen oder „Erbmassen“ bewirken alles, was man „lebendig“ nennt, wie sind die wahren Träger des Lebens, die Verwirklung des Geistigen im Materiellen.

Für die „Erhaltung der lebendigen Substanz“ haben wir in wissenschaftlicher Arbeit viele Beweise gefunden. Für die Frage ob diese erhalten gebliebene Substanz auch wieder verwendet werden kann, dient als Beweis einstweilen die Tatsache, dass man mit lebender Substanz die Organismen gesund machen kann. Das hat sich in der Heilkunde bewiesen und ebenso im biologischen Landbau. Wenn die Grundgesundheit Schaden gelitten hat durch falsche Ernährung von Mensch, Tier, Pflanze und Boden, kann man durch die Pflege der lebenden Substanzen alle diese „Organismen“ auch den Mutterboden gesund machen. Wir erleben das ja täglich in der Praxis. Es kommt dahin, dass der Mutterboden wieder mehr Wasser aufnehmen kann, dass er unempfindlich wird gegen Trockenheiten, widerstandsfähiger gegen Verschlemmung und Frost, dass die Saat besser aufgeht und besser überwintert, dass die Schädlinge seltener werden und die Viruskrankheiten verschwinden, die Haltbarkeit größer wird und die Bekömmlichkeit besser. Und so kommt es letzten Endes, dass das Vieh gesünder wird, dass es mehr leistet, dass es fruchtbarer wird und dass viele schlimme Probleme, die der Viehstall bringt, besser und leichter zu lösen sind als vor dem. Prof. Andre Voisin, Paris, fordert: Es gibt nur einen einzigen wirklichen Beweis für die Güte eines Bodens: „Die Pflanzengesundheit“. Und es gibt nur einen einzigen wirklichen Beweis für die Güte einer Nahrungspflanze: „Tier und Mensch und ihr Wohlergehen“

Die Ernährungswissenschaft der Agrikulturchemie füttert die Pflanze mit Nährstoffen, möglichst mit Salzen. Dem gegenüber steht der Ernährungsweg über den lebendigen gesunden Boden, genau nach dem Vorbild der Natur. (Wenn die Natur im Widerspruch zu unserer Theorie steht, so hat stets die Natur recht und die Theorie ist falsch. Liebig!!) Hier werden der Pflanze lebende Substanzen, ja auch Erbsubstanzen geboten, weil nur das Leben des Mutterbodens eine gesunde Pflanze garantiert, so handelt die Natur.

Drei amerikanische Forscher Beadle, Tatum und Lederberg haben bewiesen, dass die Übertragung von Erbsubstanz von Zelle zu Zelle möglich ist und damit auch deren Gesundheit. Es sind ja die Erbsubstanzen von Zellen, die ihre Gesundheit ausmachen.

Je mehr die Zelle leisten kann, desot mehr ist sie biologisch wert; man wusste bislang nihct, dass sich in jeder Nahrung auch Erbsubstan befindet, die von lebenden Zellen aufgenommen werden kann und diese macht die Gesundheit der Empfänger aus. Für uns ist es von hoher Wichtigkeit unsere Geschöpfe auf dem Acker, im Stall und im Haus gesund zu machen und erbgesund zu erhalten. Der Kreislauf der lebenden Substanz, die Erbsubstanzen mit dabei, sind das Grundgerüst der Gesundheit von Mensch, Tier, Pflanze und Boden und löst das dringendste Problem das auf der Menschheit lastet: Das Problem der Entartung des Menschengeschlechtes durch die Zivilisation, das Prolem der Grundgesundheit, die allenthalben Stück für Stück untergraben wird, weil wir von der „biologischen Wertigkeit“ bisher nichts, aber auch gar nichts verstanden haben.

 

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